Montag, 13. März 2017

Ausflug zur Numburg oder Die Geschichte vom Sammeln....

Am Wochenende haben  wir das herrliche Wetter genutzt und einen Ausflug zum ehemaligen Gut Numburg am Stausee Kelbra gemacht. Unterhalb einer früheren mittelalterlichen Burg (deren Reste man nur noch erahnen kann) lag ehemals ein Klostergut - das Gut Numburgk. Ende der 60er Jahre musste es dem Stausee Kelbra weichen, die damals etwa 80 Bewohner der verschiedenen Gebäude wurden umgesiedelt, die Mauern bis unter die spätere Wasseroberfläche abgetragen. Immer im Winter, wenn der Pegel des Stausees etwas niedriger gehalten wird, um das Schmelzwasser aus dem Harz aufzufangen, fallen Teile des Stausees trocken und die Grundmauern der Domäne Numburg tauchen auf. Ein Eldorado für Sachenfinder!


Ich finde Strukturen:


Sehen diese alten Hohlblocksteine nicht klasse aus, wie sie so zerfallen? Das alte Pflaster gefällt mir ebenso gut:


Der Junior findet jede Menge Schrott und ich weiß nicht, wie das immer kommt: am Ende so eines Spaziergangs haben wir immer alle die Hände irgendwie voll! So haben wir uns eine ganze Schale Fundstücke mit nach Hause gebracht. Unverbesserliche Sammler eben...


Ich bestaune immer wieder, mit wie viel Verzierung selbst die einfachsten Haushaltgegenstände früher hergestellt wurden, ein Ofenbein.



Herrliche Schneckenhäuser belagern das Altmetall...


Der Junior findet, das beste Fundstück sei die Flasche der Brauerei Kelbra. Sie ist mindestens 90 Jahre alt


Was man nicht so alles findet... Und die Frage, was wir damit machen, stellen wir jetzt lieber nicht! Erst mal freuen wir uns noch ein bisschen am Gefundenen...

Kommentare:

  1. Hallo Valomea,
    sind wir nicht alle Jäger und Sammler?
    Mein Sohn war übrigens genau so! Er hatte dann u.A. klitzekleine Hai-Zähne, so 5mm hoch, im Regal liegen. Mit zig anderen Kleinstsachen! Staubwischen war dann eine Herausforderung! Wehe, wenn ich davon etwas weg tun wollte!
    Viel Spaß weiterhin beim Sammeln.
    LG Doris :o)

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Valomea,
    *ggg* das kenne ich! Aus Schottland haben wir auch solche Sachen mitgebracht. Muscheln (Jakobsmuschelnschalen), abgeschliffene Glassplitter etc. Frag mal nicht, wie ich das Regalfach wische... Alle Jubeljahre mal. *ggg*
    Eure Funde sind auf jeden Fall Klasse! Die Flasche ist echt was besonderes und die Schneckenhäuser sind auch genial.
    LG Rike

    AntwortenLöschen
  3. Meine Kleine brachte mal nach einer Hunderunde in unserer Siedlung eine plattgefahrene, getrocknete Kröte mit heim und zeigte sie ganz stolz. Das war das Abstrakteste, was ich mir vorstellen kann, dagegen ist ein olles Ofenbein ja noch fast sinnvoll ;-)

    Nana

    AntwortenLöschen
  4. Ich kenn das. Ich sammle aber meist Muscheln am Strand und Hühnergötter, auchwenn ich das schon kiloweise zu Hause liegen haben. Die Schneckenhäuser sehen wirklich toll aus. Das wäre auch etwas für mich gewesen.
    Liebe Grüße
    Claudia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, schööön! Hühnergötter liebe ich! Und ich freue mich nicht allein schon auf unsere Urlaubswoche am Meer im April...

      Löschen
  5. Diese Schatzsuche hat bestimmt Spaß gemacht, ich kann sehr gut nachvollziehen dass das Alles mit nach Hause musste!
    LG
    KATRIN W.

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Valomea,
    ha, einer solchen Sammelleidenschaft könnte ich auch glatt erliegen, wenn ich eine so wunderbare Stätte in der Nähe hätte. Bei mir geht ein Strandspaziergang nie ohne vollgestopfte Taschen zu Ende. Kannst Du Dir vorstellen, was bei uns so rumliegt...*lach*
    Viel Spaß mit Euren Schätzen und liebe Grüße
    Anke

    AntwortenLöschen
  7. Schöne Bilder! Und was für schöne Schätze! Das war ja ein spannender Ausflug!
    (Wie gut, dass das nicht gewogen wird :-) )
    LG Judy

    AntwortenLöschen